Mehr über Alessa
Die wichtigsten Fakten hier auf einen Blick:
- Master of Science in Kommunikations- und Betriebspsychologie
- Systemische Therapeutin & Beraterin
- Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie
- langjährige Erfahrung als Führungskraft im Krankenhaus
- über 15 Jahre therapeutische und beratende Praxiserfahrung
- Dozentin & Lehrbeauftragte an der Hochschule
- Ersthelferin für psychische Gesundheit (Mental Health First Aid)
Wenn du darüber hinaus noch mehr über mich, meinen Werdegang, meine Haltung & Qualifikationen und meinen Coachingstil wissen willst, bist du auf dieser Seite genau richtig & kannst dich einmal durcharbeiten!
Ich bin 1988 in Heidelberg geboren und schon als Kind war klar: Ich werde meinen eigenen Weg gehen. Ein bisschen wie Pippi Langstrumpf. Nicht nur wegen der roten Haare.
Früh entschlossen, neugierig geblieben
Mit 13 stand mein Berufswunsch fest: Logopädin.
Ein eher ungewöhnliches Vorhaben für dieses Alter sagte man, aber ich ließ mich nicht beirren. Praktika, Fachliteratur, Gespräche mit Therapeut:innen: Ich sog alles auf, was mit Sprache, Heilung und Kommunikation zu tun hatte.
Direkt nach dem Abitur begann ich die Ausbildung zur Logopädin an der Uniklinik der RWTH Aachen. Eine intensive Zeit – fachlich und persönlich. Ich lernte, wie wichtig echte Verbindung ist. Mit Patient:innen, aber auch mit mir selbst.
Berufseinstieg mit Herzblut & Realitätsschock
Meine erste Stelle in der Klinik trat ich jung und voller Tatendrang an. Nebenbei erfüllte ich mir einen Kindheitstraum: mein erstes eigenes Pferd – mein Lehrer in Klarheit, Geduld und Präsenz.
Doch die Realität im Gesundheitswesen holte mich schnell ein: starre Hierarchien, Effizienzdruck, wenig Raum für echte Entwicklung. Ich kam an Grenzen und lernte genau dort, wie wertvoll es ist, sich selbst ernst zu nehmen.
Veränderung beginnt innen
Nach fast zehn Jahren in NRW führte mich die Liebe zu meiner Heimat Heidelberg zurück – mit einer neuen, verantwortungsvollen Rolle: Ich durfte an der Uniklinik Mannheim das Logopädieteam von Grund auf aufbauen.
Eine Aufgabe voller Chancen und Widerstände. Ich erspare dir die dramatische Version – sagen wir so: Ich habe viel gelernt. Über Systeme. Über Menschen. Und über mich selbst.
Ich merkte sehr schnell: Fachliche Kompetenz allein reicht nicht, um in komplexen Organisationen wirksam zu sein.
Ich begann 2019 ein Masterstudium in Kommunikations- und Betriebspsychologie. Meine Abschlussarbeit schrieb ich zum Thema „Stress bei Ärzt:innen in Kommunikationssituationen unter Corona-Schutzmaßnahmen“ – ein Thema am Puls der damaligen Zeit.
Vom Mitfühlen zum Verstehen & ins Handeln
Nicht nur die organisationalen Herausforderungen, auch die zwischenmenschlichen Themen – beruflich wie privat – rückten für mich immer mehr in den Fokus. Lange Zeit blieben sie in meinem Arbeitskontext unbeachtet, obwohl sie spürbar waren.
Ich erinnere mich an viele Gespräche mit Patient:innen, die sich in akuten Krankheitsphasen oder in den letzten Zügen ihres Lebens befanden. Selten ging es um das aktuelle Geschehen. Stattdessen kamen sie ins Sprechen – über alte, ungelöste, oft unausgesprochene Lebensthemen.
Auch im beruflichen Kontext erkannte ich ein Muster: persönliche Themen, die ins Team oder auf die Führungsebene projiziert wurden, oft mit erheblichen Auswirkungen.
Schon früh (meinen ersten Meditationskurs absolvierte ich mit zarten 15 Jahren) interessierte ich mich für persönliche Weiterentwicklung, Kommunikation und innere Heilungsprozesse. Ich las alles, was ich finden konnte, probierte selbst vieles aus, sammelte sehr viele eigene Erfahrungen mit Beratung und Coaching, energetischer Arbeit und allem dazwischen.
Doch irgendwann war klar: Ich wollte mehr als gute Impulse. Ich wollte ein Handwerkszeug, das tiefgreifend, fundiert und zugleich praktisch anwendbar ist. Ich fand es in der systemischen Arbeit.
Zeitgleich zu meinem Masterstudium absolvierte ich meine Ausbildung zur Systemischen Therapeutin und Beraterin am renommierten Helm-Stierlin-Institut in Heidelberg, die ich im November 2022 erfolgreich abschloss.
Fundierte Ausbildungen waren mir schon immer wichtig. Denn so wertvoll Talent, Intuition und Lebenserfahrung auch sind – für tragfähige Arbeit mit Menschen braucht es Qualität, Supervision, Reflexion und Struktur. Das ist mein Anspruch & meine klare Haltung.
Neue Wege: raus aus dem System, rein ins Wirken
Mit der Zeit wurde mir klar: Ich bin diesem System entwachsen. Ich wollte mein Coaching nicht länger nebenberuflich betreiben, sondern mich ganz auf die persönliche Weiterentwicklung anderer Menschen konzentrieren.
Denn das ist es, was mich antreibt: Menschen in ihre Kraft zu bringen! Verantwortung und Handlungsmacht liegenunfassbar nah beieinander.
Seit 2019 arbeite ich zudem als Dozentin und Referentin.
Ich bin unter anderem Lehrbeauftragte in einem Masterstudiengang für psychosoziale Beratung und gebe Seminare & Workshops rund um Themen wie:
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Mentale Gesundheit & Selbstfürsorge
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Gelingende Kommunikation
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Persönliche Weiterentwicklung
-
Resilienz und Führung
Meine aktuellen Kurse an der Abendakademie Mannheim findet ihr hier:
Lehren bedeutet für mich nicht, Wissen weiterzugeben. Sondern Räume zu schaffen, in denen Lernen, Nachdenken, Ausprobieren und Wachsen möglich wird: individuell und im Miteinander.
Haltung statt Schablonen
Einer der Sätze, die mich bis heute begleiten, stammt von Gunther Schmidt:
„Wir Therapeuten und Coaches werden in der Regel schon in früher Kindheit ausgebildet – alles, was später kommt, sind Nachqualifikationen.“
Diese Mischung aus Tiefe und Leichtigkeit trifft es für mich.
Denn ja, ich habe mein eigenes Päckchen. Wie wir alle. Entscheidend ist nicht, ob wir es haben, sondern wie wir damit umgehen.
Ich bin überzeugt: Wir alle tragen Ressourcen in uns, die uns durch Krisen tragen können. Wir müssen nur wissen, wie wir Zugang dazu bekommen – und wie wir unser Umfeld dabei einbeziehen.
Und heute?
Heute arbeite ich als Coach und Beraterin mit Menschen, die Verantwortung tragen – in Unternehmen, Kliniken, Praxen oder als Selbstständige.
Viele meiner Klient:innen sind stark – nach außen. Und natürlich auch im Inneren. Und gleichzeitig ist ein Teil in ihnen innerlich oft erschöpft, orientierungslos oder verstrickt in alte Muster.
Wie das im Grunde bei allen reflektierten und smarten Menschen nun eben so ist.
Ich begleite sie dabei, wieder handlungsfähig zu werden, klare Entscheidungen zu treffen und ihren eigenen inneren Kompass (wieder) zu aktivieren – ohne Drama, ohne Buzzwords, aber mit viel Feingefühl, Erfahrung und Klarheit.
Qualität ist kein Bonus – sondern Voraussetzung
Mein Anspruch an Coaching und persönliche Entwicklung ist hoch.
In einer Welt voller Selbstoptimierungsversprechen, Buzzwords und blendendem Marketing ist es nicht leicht, den richtigen Begleiter zu finden. Ich selbst habe in über 15 Jahren viele gute – und einige fragwürdige – Erfahrungen gemacht. Das hat mich geprägt.
Aus diesen Erfahrungen und intensiver Beobachtung der Szene habe ich für mich klare Qualitätsstandards entwickelt – und bin entschlossen, sie selbst jederzeit zu leben.
Ich bin überzeugt: Nicht jeder Mensch braucht eine Therapie.
Aber ebenso wenig halte ich etwas davon, Menschen in „krank“ oder „gesund“ einzuteilen. Wir alle haben unsere Geschichte. Wir alle tragen Erfahrungen, blinde Flecken und Prägungen mit uns herum – ob sichtbar oder nicht. Und genau deshalb:
Persönliche Entwicklung kann jeder Mensch gebrauchen. Ausnahmslos.
Solange in Schulen noch nicht gelehrt wird, wie wir mit Emotionen umgehen, wie wir kommunizieren, Konflikte klären oder gesunde Beziehungen führen – brauchen wir Menschen an unserer Seite, die uns dabei unterstützen. Coaches, die nicht besser wissen, sondern besser fragen.
Verantwortung ist kein leeres Wort
Die Arbeit an mentaler Gesundheit, innerer Klarheit und einem gesunden Mindset ist kein Lifestyle – sie ist ein tiefgehender, oft herausfordernder Prozess. Und er verlangt Verantwortung. Vom Klienten – aber vor allem vom Coach.
Für mich bedeutet das:
eine fundierte fachliche Basis
kontinuierliche Supervision und Selbsterfahrung
das klare Kennen und Einhalten professioneller Grenzen
Ich bilde mich regelmäßig weiter – nicht, weil ich muss, sondern weil es für mich selbstverständlich ist. Während und nach meiner dreijährigen Ausbildung zur Systemischen Therapeutin und Beraterin habe ich zahlreiche Fortbildungen und Selbsterfahrungsseminare besucht.
Ein kleiner Auszug:
„Verabredung mit dem Glück“ bei Dr. Christian Firus
„Familien und ihre Geschichten“ bei Prof. Dr. Liz Nicolai
„Grundlagen der Sexualtherapie“ bei Dr. Angelika Eck
„Hypnosystemische Therapie von Depressionen“ bei Dr. Gunther Schmidt
Diese Einblicke, Begegnungen und Erfahrungen erweitern nicht nur mein Wissen, sie vertiefen auch meine Haltung: respektvoll, klar, menschlich!
Ich freue mich auf ein unverbindliches Kennenlerngespräch, mach dir hier direkt einen Termin aus!
