Und warum keine Entscheidung auch eine Entscheidung ist.
Kennst du das Gefühl, vor einer Entscheidung zu stehen und dein Kopf wirft dir dauernd wild Argumente für und wider um die Ohren?
Zwei Optionen liegen vor dir. Version A und Version B. Beide haben Vor- und Nachteile, aber egal, wie lange du darüber nachdenkst, es fühlt sich nicht besser an. Mal argimentierst du innerlich für A, mal für B.
Statt Erleichterung spürst du Bauchschmerzen und eine quälende Unsicherheit. Willkommen in der Welt der Entscheidungsfindung!
In so Momenten würdest du dir nichts lieber Wünschen als jemanden, der dir sagt, welche Entscheidung die richtige ist, stimmts?
Warum Entscheidungen uns oft so schwerfallen
Unser Gehirn liebt Sicherheit. Als Menschen haben wir viele Grundbedürfnisse wie Kontrolle, Sicherheit und noch einige mehr.
Stehe wir jedoch vor Entscheidungssituationen, machen uns genau diese Grundbedürfnisse das Leben schwer, wenn wir nicht wissen, wie wir idealerweise mit ihnen umgehen.
Entscheidungen bedeuten Veränderung, und Veränderung birgt immer ein Risiko. Besonders für dich als ambitionierte Persönlichkeit mit hohen Ansprüchen an dich selbst. Du hast bereits viel erreicht, und jede Entscheidung kann Auswirkungen auf deine berufliche und private Welt haben.
Möglicherweise kommt dir an dieser Stelle der Gedankengang, dass es dir in manchen Situationen federleicht fällt, Entscheidungen zu treffen und in anderen ist es eine mehr als große Herausforderung. Auch das ist ganz natürlich.
Oft quälen uns ja Sorgen wie „Was, wenn ich die falsche Wahl treffe?“ Die Versuchung ist ungemein groß, dann doch lieber keine Wahl zu treffen und alles beim Alten zu belassen.
Doch was wir oft vergessen: Sich nicht zu entscheiden, ist auch eine Entscheidung. Eine gewaltige. Und sie bringt Konsequenzen mit sich.

Entscheidungsschwierigkeiten haben einen Preis:
Die unsichtbaren Kosten der Unentschlossenheit
Wenn du keine Entscheidung triffst, bist du nicht aus aus der Verantwortung, sondern steckst fest. Projekte verzögern sich, Möglichkeiten verstreichen, und in dir wächst das Gefühl der Frustration.
Im schlimmsten Fall lähmt dich die Unentschlossenheit, weil dich dein Fokus immer wieder zu der ausgesessenen Entscheidung lenkt.
Das kostet dich nicht nur Zeit, sondern auch Energie – eine Ressource, die bei deinem vollen Terminkalender ohnehin knapp ist.
Ein Beispiel aus dem Alltag
Stell dir vor, du stehst vor der Wahl: Sollst du deine Unternehmensstrategie auf eine neue Technologie ausrichten oder bei der bewährten Methode bleiben?
Du weißt, dass Veränderung in irgend einer Form notwendig ist, aber sie fühlt sich wie ein Sprung ins kalte Wasser an.
Wochen vergehen, Meetings häufen sich, und das Team wartet auf eine klare Richtung. Die Unsicherheit in deinem Kopf überträgt sich auf die Stimmung im Unternehmen.
Was passiert? Ohne klare Entscheidung wächst der Druck – und damit auch der Stress für alle Beteiligten.
Klar, das ist natürlich auf allen Ebenen nicht zufriedenstellend. Aber was nun tun?
Wie du mit der Entscheidungsschwierigkeit kooperieren kannst
Wer mich besser kennt, der weiß: ich bin keine Freundin von Allheilmitteln oder dem einen Lösungsweg. Daher gibt es von mir keine schnellen, immer anwendbaren Tipps.
Herausforderungen brauchen je nach Fall einfach auch mal eine differenziertere Betrachtung und Bearbeitung. Trotzdem möchte ich euch ein paar Impulse geben, mit denen ihr euch gern auseinandersetzen dürft!
Ich denke, du kennst die Situation, wenn du etwas dringend loswerden willst, dann verstärkt es sich noch mehr. „jetzt entscheide dich halt“ mit hohem Druck den du dir selbst machst, verursacht ja zumeist mehr Unbehagen und ein schlechteres Gefühl mit der Entscheidung, oder?
Stattdessen kannst du dir vorstellen, mit der Entscheidungsschwierigkeit zu kooperieren. Auch wenn das erstmal paradox klingen mag. Aber eine Seite in dir möchte einfach ein gutes Ergebnis für dich, was ja erstmal nichts Schlechtes ist.
Also, je weniger du gegen den Zustand der Unentschlossenheit mit Druck arbeitest, desto leichter fallen dir vermutlich auch die nachfolgenden Punkte
Mach dir deine Prioritäten bewusst
Einer der häufigsten Stolpersteine bei Entscheidungsschwierigkeiten ist der Verlust des großen Überblicks. Frag dich: Was ist mir wirklich wichtig? Welche Ziele verfolge ich langfristig?
Beispielsweise: Möchtest du langfristige Stabilität in deinem Unternehmen erreichen oder kurzfristige Erfolge feiern? Sobald du deine Prioritäten klar definiert hast, wird es leichter, Alternativen zu bewerten.
Schreibe dir deine Werte und Ziele auf und halte sie bei Entscheidungsprozessen im Hinterkopf. Diese Klarheit kann wie ein Kompass wirken und dir helfen, auch in komplexen Situationen die Richtung nicht zu verlieren.
Schreib deine Optionen auf
Oft fühlen sich Entscheidungen schwer an, weil sie sich in deinem Kopf als diffuses Durcheinander aus Argumenten und Gegenargumenten zeigen. Bring Ordnung in das Chaos, indem du deine Optionen systematisch aufschreibst.
Notiere dir zu Beispiel dafür:
- Pro und Kontra jeder Option: Was spricht dafür, was dagegen?
- Die möglichen Konsequenzen: Was passiert, wenn du dich für oder gegen eine Option entscheidest?
- Deine emotionalen Reaktionen: Wie fühlst du dich bei der Vorstellung, eine bestimmte Entscheidung zu treffen?
Dieser Schritt schafft Klarheit und gibt dir die Möglichkeit, rational und strukturiert an die Entscheidung heranzugehen. Häufig zeigt sich dabei, dass viele Ängste unbegründet sind oder sich durch gute Planung verringern lassen.
Baue kleine Entscheidungsrituale in deinen Alltag ein
Entscheidungsfreude ist wie ein Muskel – sie wird stärker, je häufiger du sie trainierst. 🙂 Beginne am besten bewusst mit kleinen Entscheidungen im Alltag, die wenig Risiko mit sich bringen.
Wichtig ist, dass du dir bewusst bist, dass du gerade eine Entscheidung trifft. Du wirst bemerken, dass du schon sehr viele Entscheidungen alltäglich triffst, ohne dies bewusst wahrzunehmen.
Zum Beispiel:
- Was ziehe ich heute an?
- Welches Buch lese ich als nächstes?
- Welche E-Mail bearbeite ich zuerst?
- Was bestelle ich beim Restaurantbesuch?
Indem du kleine, alltägliche Entscheidungen schneller triffst, stärkst du dein Vertrauen in deine eigene Urteilskraft. Über Zeit kannst du diese Praxis auf größere Entscheidungen ausweiten und dich dabei immer sicherer fühlen.
Handle, statt zu grübeln
Perfektionismus ist immer einer der größten Feinde von Entscheidungsfreude. Viele Menschen warten so lange, bis sie sich absolut sicher fühlen – ein Zustand, der oft nie eintritt.
Hier ist der entscheidende Punkt: Es gibt keine perfekte Entscheidung!
Die meisten Entscheidungen lassen sich anpassen, korrigieren oder erweitern. Der Schlüssel liegt darin, wirklich ins Handeln zu kommen.
- Stelle dir eine Deadline: Setze dir einen festen Zeitpunkt, bis zu dem du eine Wahl treffen wirst.
- Beginne mit kleinen Schritten: Wenn du dich für eine Richtung entschieden hast, fang an, diese umzusetzen, und prüfe unterwegs, ob Anpassungen nötig sind.
Denk daran: Bewegung führt zu Fortschritt, und Fortschritt führt zu mehr Klarheit und neuen Chancen.
Lerne loszulassen
Ein häufiger Grund für Entscheidungsschwierigkeiten ist der Wunsch, alle Eventualitäten zu kontrollieren. Doch in der Realität ist das unmöglich. Lerne, das Ergebnis einer Entscheidung als Teil eines Prozesses zu betrachten – nicht als endgültiges Urteil.
- Akzeptiere, dass keine Entscheidung absolut perfekt ist.
- Sei dir bewusst, dass Fehler eine wertvolle Möglichkeit zum Lernen sind.
- Stelle dir vor, wie es wäre, den Druck loszulassen: Welche Freiheiten gewinnst du, wenn du nicht länger versuchst, jede Unsicherheit zu eliminieren?
Loslassen bedeutet nicht, Verantwortung abzugeben, sondern sich bewusst für Wachstum und Veränderung zu öffnen.
Ganz wichtig ist, mild mit dir selbst zu sein. Wie sprichst du mit dir? Verurteilst du
dich schon wieder, nicht entscheidungsfreudig zu sein? Oder hast du Nachsicht mit der Seite in dir, die einfach gern alles richtig machen möchte?
Entscheidungsschwierigkeiten austricksen? Klappt meistens nicht!
Kleine Erinnerung: Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung!
Mach dir immer wieder bewusst: Indem du eine Entscheidung vertagst, wählst du den Status quo.
Und zwar bewusst!
Nur weil es sich bekannt anfühlt, heißt es nicht, dass es die beste Option ist. Das kann sich sicher anfühlen, aber langfristig bleiben Chancen ungenutzt, und der mentale Ballast wächst.
Hast du Lust, deiner Entscheidungsfreude einen Anschub zu verpassen?
Welche Entscheidung schiebst du schon viel zu lange vor dir her? Vielleicht ist es an der Zeit, einen
neutralen Partner ins Boot zu holen, der dir hilft, Klarheit zu finden.
Schreib mir eine Nachricht und
lass uns gemeinsam an einer Strategie arbeiten, die zu dir passt.
Jede Entscheidung ist eine Chance, einen Schritt näher zu deinem authentischen Selbst zu kommen
– der Person, die du wirklich sein willst. Wirst du diese Chance ergreifen?
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